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Kochen in luftiger Höhe – oder wie Evchen deutsche Vizemeisterin der Hobbyköche wurde…

Vor einiger Zeit habe ich ja schon von meinem „Doppelleben“ berichtet :-). Tagsüber arbeite ich in der Stadtsparkasse Kaiserslautern und in meiner Freizeit schwinge ich exzessiv den Kochlöffel (nachzulesen sowohl hier im Blog, als auch auf meinem Foodblog evchenkocht.de .

 

Wer hier öfter mal vorbeischaut, hat vielleicht schon die Rezepte bemerkt?!

 

Jetzt wurde mir die große Ehre zuteil im Finale des Hobbykochwettbewerbes „BORA-Deutscher Meister der Hobbyköche“ im schönen Hamburg zu kochen. Weil es so ein witziges Event war, wollte ich aber mal die Gelegenheit nutzen und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.

 

Evchenkocht bei Bora in Hamburg

Noch ist der Koch-Container am Boden.

 

Die Idee des Wettbewerbes: Denke dir ein 3-Gänge-Menü aus, wobei jeder Gang nach 20 Minuten auf dem Teller sein muss! Jetzt kann sich jeder mal ganz kurz überlegen, wie lange man gestern fürs Abendessen gebraucht hat ;-). Ja, 20 Minuten ist nicht ganz so viel Zeit. Aber genau das war ja die Kunst!

Eine hochkarätige Jury wählte die besten Rezepte aus vielen Einsendungen in ganz Deutschland aus, die Rezepte wurden nachgekocht und anschließend wurden die besten drei Finalisten dann eingeladen in Hamburg live ihr Können zu beweisen. Ich habe mir ein Menü bzw. Rezepte mit dem Thema Italien-Pfalz überlegt. Das Beste aus beiden Regionen in Sachen Zutaten und Zubereitung war mein Gedanke.

 

Hier mein Wettbewerbs-Menü: 

 

Panzanella mal anders

Vorspeise: Panzanella mal anders und Polpette di Salmone (hier geht`s zum Rezept )

 

 

Haselnusstagliatelle mit Steinpilzen und Wachtel

Hauptspeise: Haselnuss-Tagliatelle mit Steinpilzen, Balsamico-Kirschen und Wachtel (Zum Rezept)

 

 

 

Ricotta-Pfannkuchen mit Riesling-Zabaione

Nachspeise: Ricotta-Pannekuche mit Trauben-Ragout und Riesling-Zabaione 

(Zum Rezept)

 

 

Nacheinander durften wir Finalisten also einen Gang nach dem anderen in eigens eingerichteten Küchen in Zweierteams kochen. Ich war fürchterlich aufgeregt.

Die lieben Kollegen, die mir zu Hause die Daumen gedrückt haben, hatten aber am Tag vor der Abreise den entscheidenden Gedanken zur Beruhigung geliefert: Selbst wenn das Essen an diesem Tag nicht schmeckt (weil ich mich in 30 m Höhe nicht aufs Kochen konzentrieren kann und es einfach nicht hinbekomme), dann ist doch wenigstens die Bronze-Medaille sicher!

Das hat mich dann doch etwas beruhigt!

Die Zubereitung des Hauptganges war jedoch besonders knifflig. Hier stand nämlich in einem gläsernen Container eine bestens ausgerüstete Küche bereit und alle Finalisten durften nacheinander jeweils mit der Jury an Bord und in schwindelerregender Höhe kochen.

 

Bora Wettbewerb Koch-Container

Kochen in 30 m Höhe

 

 

Sobald die Kochzeit abgelaufen war, setzte der Container wieder am Boden auf und die Jury machte sich ans Verkosten. Glücklicherweise erwischten wir einen recht windstillen Tag in Hamburg und das Geschaukel hielt sich in Grenzen. Ganz so höhentauglich bin ich nämlich leider nicht… Aber das Wettbewerbsadrenalin hat mich gerettet – vor lauter Konzentration habe ich überhaupt nichts um mich herum wahrgenommen!

 

Warten auf die Siegerverkündung

Nachdem alle Finalisten ihre drei Gänge abgeliefert hatten, hieß es warten auf die Siegerverkündung. Alle drei Menüs hatten ein hohes Kochniveau und nur Kleinigkeiten konnten über ein paar Pünktchen mehr (und den Sieg) entscheiden. Wir haben den zweiten Platz und damit den Vizemeister erkocht :-). Über das Kompliment von Johann Lafer, dass er gerne mein Pfannkuchenrezept hätte, habe ich mich besonders gefreut!

 

Johann Lafer und die Jury im Bora Kochwettbewerb

Wer wird es werden? Die Jury beim Bewerten der Desserts

 

Die Jury war sowohl in luftiger Höhe, als auch am Boden zum Glück sehr nett und es gab viel zu lachen, als wir dann zur Siegerehrung und zum Ausklang des Abends alle zusammen gefeiert und gegessen haben.

Ich bin immer noch wahnsinnig stolz, da oben nicht see- äh… höhenkrank geworden zu sein, aber auch glücklich dass ich in den nächsten Wochen beim Kochen nicht auf die Stoppuhr schauen muss!

 

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