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Wie der Bewerbungsprozess immer digitaler wird

Wie der Bewerbungsprozess immer digitaler wird

In vielen Branchen in Deutschland fehlen Fachkräfte. Unternehmen, die davon betroffen sind, müssen aktiv nach Bewerbern suchen. Das geht am besten über das Internet. Doch dazu ist vielerorts ein Umdenken notwendig.

 

Der Bewerberprozess läuft in vielen Fällen bereits seit einigen Jahren rein digital ab: Bewerber sehen eine Stellenanzeige in einem Jobportal, informieren sich online über das Unternehmen, schicken ihre digitale Mappe per E-Mail oder über ein integriertes System – und dann kommt es unter Umständen zum Vorstellungsgespräch. Allerdings: Viele Mittelständler hinken in diesem Prozess noch hinterher. Und das ist ein großes Defizit, wenn sie in einer Branche mit Fachkräftemangel aktiv sind. Denn dann reicht es nicht mehr aus, eine Anzeige zu schalten: Bewerber haben bei der Jobsuche immer häufiger die Qual der Wahl und können entscheiden, welches Angebot sie annehmen.

Sich richtig im Netz aufstellen
Darum ist es wichtig, dass Personal suchende Firmen sich im Netz richtig aufstellen. Dazu gehört

  • eine aussagekräftige Homepage, die auch auf mobilen Endgeräten gut aussieht. Sinnvoll sind beispielsweise kurze Videostatements von Mitarbeitern, die erzählen, wie ihr Alltag aussieht. Auch ein Azubi-Blog kann weiterhelfen.
  • das Schalten von Stellengesuchen auf mehreren Kanälen. Also in der Zeitung, im Jobportal online, auf der Unternehmenshomepage, auf der eigenen Facebook-Seite – oder wo immer man seine Zielgruppe erwartet.
  • ein Personaler, der bei Xing und gegebenenfalls auch bei LinkedIn aktiv ist. Dort sollte er neben einem eigenen Profil auch eine Unternehmensseite anlegen und unter Umständen Gruppen zu branchenbezogenen Themen moderieren, um so auf potenzielle Mitarbeiter aufmerksam zu werden.
  • Plattformen, auf denen Arbeitgeber bewertet werden, im Auge zu behalten: Was wird dort über die Firma gesagt? Wie kann man zufriedene Mitarbeiter dazu bekommen, dort positiv zu bewerten? Und überhaupt: Was muss man tun, damit Mitarbeiter zufrieden sind und bleiben?
  • die sozialen Medien genauer anzusehen, die ein Bewerber nutzt: Wie gibt er sich dort? Was ist er für ein Mensch? Passt er in unsere Firma? So lässt sich leichter die Spreu vom Weizen trennen. Personaler sollten ebenfalls in den sozialen Medien wie Twitter, Facebook oder Instagram aktiv sein, um dort das Unternehmen zu präsentieren und nach möglichen guten Mitarbeitern Ausschau zu halten.
  • Suchmaschinenoptimierung nicht nur für Produkte ernst zu nehmen, sondern auch für Stellengesuche. Denn wenn potenzielle Bewerber die Stellenanzeigen nicht finden, werden sie sich nicht bewerben. Wer sich damit nicht auskennt, sollte einen externen Experten um Rat bitten.
 

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