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Als Arbeitnehmer oder Selbstständiger (nochmals) an die Uni mit den „MOOCs“

Als Arbeitnehmer oder Selbstständiger (nochmals) an die Uni mit den „MOOCs“

Sich am Computer kostenlos fortbilden zu einem Thema, das man spannend findet? Das geht! Und zwar mit den sogenannten MOOCs. Erfahren Sie hier, was es mit der merkwürdigen Abkürzung auf sich hat.

Was ist die Monte-Carlo-Methode? Wie plant man ein ökologisch nachhaltiges Projekt? Und was versteht man unter Gamification? Auf diese und viele andere Fragen gibt es im Internet Antworten, und zwar in sogenannten MOOCs. Die Abkürzung steht für „massive open online course“, also für große, offene Internetkurse. Angeboten werden diese von Universitäten aus aller Welt. Wenn Sie an einem MOOC, gesprochen: Muhk, teilnehmen wollen, müssen Sie sich nur auf der entsprechenden Plattform registrieren – kostenlos.

Vor- und Nachteile der MOOCs

MOOCs starten zu einem bestimmten Zeitpunkt und stehen mindestens mehrere Wochen im Netz. Sie können also dann lernen, wann es Ihnen passt: mitten in der Nacht, am Wochenende oder in der Mittagspause. Dazu schauen Sie sich Lehrvideos an, tauschen sich in Foren aus oder nehmen an einem Onlinetest teil. Nachteil: Ein Zertifikat bekommen Sie meistens nicht. Allerdings gibt es einige Plattformen, die Zertifikate gegen Geld anbieten. So bequem MOOCs sind – sie haben einen Haken: Sie brauchen Disziplin und müssen motiviert sein, um einen Kurs bis zum Ende durchzuhalten. Denn da die Weiterbildung am eigenen Rechner geschieht, ist die Gefahr groß, dass man sich ablenken lässt.

Einen bestimmten Schulabschluss benötigen Sie übrigens nicht, um an einem MOOC teilzunehmen. In der Regel müssen Sie aber Englisch verstehen, denn nur wenige MOOCs sind auf Deutsch. Das ist nicht verwunderlich, denn die Universitäten produzieren die Onlinekurse meistens auf eigene Kosten. Das lohnt sich für sie eher, wenn sie möglichst viele Menschen erreichen – und das funktioniert auf Englisch besser als auf Deutsch.

Anbieter von MOOCs
Hier gibt es auch deutsche Kurse:
https://iversity.org/
https://openhpi.de/courses

Bei diesen Anbietern überwiegen englischsprachige Kurse:
https://www.coursera.org/
https://www.udacity.com

Apple-Nutzer haben über die App „iTunes U“ Zugriff auf viele Unterrichtseinheiten deutscher und internationaler Hochschulen.

 

Foto: Alexas Fotos, pixabay

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