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Urheberrecht im Internet

Urheberrecht im Internet

Wer seine eigene Firma im Netz präsentieren möchte, sollte über das Urheberrecht Bescheid wissen. Denn wenn Sie sich an den vielen Bildern oder Texten im Web einfach so bedienen, können Sie schnell Post von einem Anwalt bekommen.

Eine eigene Unternehmensseite ist heute schnell im Internet. Nur wenige Klicks, und die Webpage ist online. Bleibt die Frage, welche Inhalte man auf die einzelnen Seiten stellt. Wer nicht so gut mit der Kamera umgehen oder schreiben kann, ist schnell verleitet, sich aus der schier unendlichen Flut an Bildern, Texten oder Videos im Internet zu bedienen. Das ist grundsätzlich auch möglich – aber erst, nachdem man um Erlaubnis gefragt und gegebenenfalls ein Honorar vereinbart hat. Denn der Fotograf, Texter oder Videofilmer hat ein Recht an seinem Werk. Wer das missachtet, muss im schlimmsten Fall teuer bezahlen.

So verschickten in den vergangenen Jahren immer wieder Anwälte Rechnungen, wenn Seitenbetreiber beispielsweise Zitate von Karl Valentin oder Erich Kästner auf der eigenen Webpage veröffentlicht hatten. Beide sind zwar schon tot, doch das Urheberrecht an ihren Werken ging auf die Erben über. Die Angeschriebenen mussten zahlen. Und natürlich haben auch lebende Künstler ein Urheberrecht an ihren Werken. Ein Künstler in diesem Sinn ist jeder, der ein Foto, einen Text, ein Video oder beispielsweise ein Musikstück geschaffen hat.

Wenn Sie sich die Anwaltspost ersparen möchten, können Sie beispielsweise auf Material zurückgreifen, das unter einer sogenannten Creative Commons oder CC-Lizenz steht. Mit diesen Lizenzen erlauben diejenigen, die das Werk geschaffen haben, dass es weiterverwendet wird.

 

Aber Achtung! Es gibt sechs unterschiedliche Lizenzen, mit denen recht genau geregelt wird, was Sie mit den Fotos, Texten, Audios oder Videos machen dürfen:
Einige beispielsweise können Sie weiterentwickeln, andere dürfen nicht für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden, und wieder andere müssen unter der gleichen Lizenz bereitgestellt werden, nachdem sie verwendet wurden. Letzteres bedeutet: Sie bieten ein Foto beispielsweise unter einer CC-Lizenz an, bei der es weiterverarbeitet werden, aber nicht für kommerzielle Zwecke genutzt werden darf. Und Sie legen fest, dass das neu entstehende Werk unter gleicher Lizenz angeboten werden muss. Dann darf derjenige, der Ihr Foto verwendet, sein Werk nicht für kommerzielle Zwecke freigeben. Und er kann auch nicht festlegen, dass sein Werk, das Ihr Foto enthält, nicht weiterverarbeitet werden darf.

 

Auf der deutschen Seite von Creative Commons erfahren Sie, welche Lizenzen es gibt und wie Sie sie erkennen. Sie können dort auch selbst Inhalte lizenzieren oder nach CC-Inhalten suchen: https://creativecommons.org

Bei Fragen zum Thema hilft Ihnen ein Rechtsanwalt weiter.

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